NIKLAS LIEPE
MÄRZ 2024
Elements
VIOLINE Niklas Liepe
LEITUNG Ingmar Beck
Wolfgang Amadeus Mozart
Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ KV 620
Rachel Portman
Violinkonzert („Tipping Points“)
Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Im letzten Programm der kommenden Saison betritt die Klassische Philharmonie Bonn gemeinsam mit dem mehrfach ausgezeichneten Geiger Niklas Liepe neue Wege. Auf dem Programm steht unter anderem „Tipping Points“, das 2023 komponierte Violinkonzert der englischen Komponistin Rachel Portman. Die Oscar-Preisträgerin Portman ist bekannt für ihre Filmmusiken, die unter anderem in „Chocolat“, „Emma“ oder auch der Irving-Verfilmung „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ zu hören ist. In ihrem Violinkonzert „TippingPoints“ setzt sie sich musikalisch mit dem Klimanotstand und den vier Elementen Feuer, Erde, Luft und Wasser auseinander. Dabei gelingt es ihr jedoch trotz der ernsten Lage einen Hoffnungsschimmer zu kreieren. Eingerahmt wird diese Komposition, die Niklas Liepe auf den Leib geschrieben wurde, von der Ouvertüre zu einer der bekanntesten Opern überhaupt, Mozarts „Die Zauberflöte“. Den Abschluss bildet die Sinfonie Nr. 2 von Johannes Brahms, die wohl wie kein anderes seiner Werke zu Portmans Intention passt. Schließlich schrieb man über das pastorale Werk: „Die zweite Symphonie scheint wie die Sonne erwärmend auf Kenner und Laien, sie gehört allen, die sich nach guter Musik sehnen.“
NIKLAS LIEPE
Niklas Liepe
Der Opus Klassik Preisträger Niklas Liepe ist einer dieser hochtalentierten jungen Solisten, die konsequent ihren eigenen Weg beschreiten. Einer jener Künstler, die ständig neue Ideen ausbrüten und dabei auch Vorhaben in Angriff nehmen, die wirklich nach Mut verlangen: weil Konzept und künstlerischer Anspruch geradezu an Vermessenheit grenzen.
Mit seinem Paganini-Projekt hat Niklas Liepe aus Hamburg, in den vergangenen Jahren international für Erstaunen und glänzende Rezensionen gesorgt. An die zwanzig Komponisten und Arrangeure hat er beauftragt, die haarsträubend schweren Capricen für Violine solo von Niccolò Paganini mit Orchesterbegleitungen zu versehen – dies aber so, dass jedes der Stücke in einem anderen stilistischen Gewand erscheint.
Foxtrott und Tango, Jazz und romantischer Bombast wechseln sich ab in diesen ebenso amüsanten wie nahezu gewagten Neudeutungen, wobei der originale Geigenpart stets unangetastet bleibt.
BIOGRAFIE
INGMAR BECK
BIOGRAFIE
Ingmar Beck
Der Dirigent Ingmar Beck ist Gewinner des Aspen Conducting Prize und des „Robert J. Harth Conductor Prize“ beim Aspen Music Festival (USA) sowie Publikumspreisträger beim Operettenwettbewerb der Oper Leipzig. Er ist Kapellmeister am Landestheater Linz, Gründer und Dirigent des Wiener Kammerorchesters „Concerto Sacro“ sowie des Münchner Barockorchesters „Asam Classical Soloists“. Er arbeitet regelmäßig an der Hamburgischen Staatsoper, dem Orchestre de Paris, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, an der Opéra de Lyon, bei der Canadian Opera Company Toronto (COC) und bei den Bregenzer Festspielen, und konzertiert regelmäßig mit Orchestern wie dem Bruckner-Orchester Linz, den Symphonikern Hamburg, den Nürnberger Symphonikern und der Klassischen Philharmonie Bonn. Ein besonderes Engagement verbindet ihn mit der Auseinandersetzung mit aktuellen Opernstoffen; so dirigierte er in den letzten Jahren sieben Opern-Uraufführungen an der Hamburgischen Staatsoper, am Landestheater Linz und mit den Nürnberger Symphonikern. Beck war Assistant Conductor beim Aspen Music Festival 2017 (USA) und debütierte 2016 mit dem Rundfunkorchester Wien im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Weitere Assistenzen führten in an das Chatelet-Theater Paris und Theater an der Wien, im Jahr 2009 debütierte er bei den Salzburger Festspielen. Von 2012 bis 2017 war er Künstlerischer Leiter des Stadtchors Klosterneuburg/Wien. Beck assistierte Dirigenten wie Daniel Harding, Johannes Debus, Markus Stenz, Daniele Rustioni, Bernard Labadie und Robert Spano.
Ingmar Beck dirigiert an folgenden Terminen
02.03. > DIE GLOCKE Bremen
03.03. > LANDESFUNKHAUS Hannover
14.03. > LIEDERHALLE Stuttgart
17.03. > LAEISZHALLE Hamburg
19.03. > KONZERTHAUS Karlsruhe
20.03. > HERKULESSAAL München
27.03. > MEISTERSINGERHALLE Nürnberg
31.03. > MARITIM HOTEL Bonn