WIENER KLASSIK Wiesbaden

Donnerstag, 3. Februar 2022, Wiesbaden

4. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr
Bach · Mozart · Haydn
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Johann Sebastian Bach

Orchestersuite Nr. 2 h-Moll BWV 1067

Sie ist ein vollendetes Beispiel höfischer „Unterhaltungsmusik“. Nach einer kunstvollen französischen Ouvertüre mit einer feierlich daherkommenden Fuge schließen sich die üblichen Tänze Rondeau, Sarabande, Bourrée, Polonaise und Menuet an. Die Suite für Streicher und 1 Flöte endet mit einer leichten Badinerie.

Wolfgang Amadeus Mozart

Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219

Violine: Natan Tishin

Mozarts Violinkonzert ist vom Komponisten als Gelegenheitswerk zum eigenen Gebrauch verstanden worden. Wir sehen dieses Werk in seiner Fülle der melodischen Einfälle und technisch dankbaren Situationen anders. Kein Wunder, dass dieses Konzert zum eisernen Bestand jedes Künstlers geworden ist. Der damaligen Mode entsprechend lässt Mozart im 3. Satz auch türkische Motive aufblitzen.

Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 94 G-Dur („mit dem Paukenschlag“)

Diese Sinfonie ist sicher die Berühmteste des Meisters. Damals wie heute erwartet das Publikum den einsamen Donnerschlag des Paukers, den Haydn eigentlich dem eingeschlummerten Publikum zugedacht hatte. Die Zensur für Aufbau, musikalischen Inhalt und technische Feinheiten kann nur heißen: eins plus.
Dirigent: Neil Thomson

Donnerstag, 7. April 2022, Wiesbaden

5. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr
Glinka · Beethoven · Dvořák
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Michail Iwanowitsch Glinka

Ouvertüre zu Oper „Ruslan und Ludmilla“

Ludwig van Beethoven

Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 (Tripelkonzert)

  • Klavier: Ilaria Loatelli
  • Violine: Ervis Gega
  • Violoncello: Alexander Hülshoff
Das Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester ist keineswegs ein Rückschritt zum Concerto grosso, sondern eine fortschrittliche Lesart der „Konzertanten Sinfonie“. Die Partien der Violine und des Violoncellos sind sehr anspruchsvoll, dagegen der Klavierpart, den technischen Möglichkeiten des Erzherzogs Rudolf von Österreich angepasst, etwas weniger. Dieses wunderbare Werk wird leider heute nicht so häufig gespielt, weil Stil und musikalisches Einverständnis der 3 Solisten kongruent sein müssen.

Antonín Dvořák

Symphonie Nr. 8 G-Dur („Englische“)

Dirigent: Christoph König