WIENER KLASSIK Stuttgart

Freitag, 28. Februar 2020, Stuttgart

5. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Haydn · Mozart
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Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 83 g-Moll („La poule“)

Sie gehört in die mittlere Periode des vor Mozart und Beethoven berühmtesten Wiener Klassikers und bezeugt seinen Erfolg in Paris. Wieder einmal zeigt Haydn seinen Sinn für Humor, indem er mit witzigen Vorschlagnoten der Violinen und sich dazu gesellenden Oboen die Vorstellung eines gackernden Huhns hervorruft.

Joseph Haydn

Violoncellokonzert D-Dur

Es ist weniger bekannt, dass der Sinfoniker Haydn ein erstaunliches Œuvre von Solokonzerten hinterließ. Nur wenige unter ihnen ragen hervor. Mit lyrischen Elementen und außerordentlichen virtuosen Episoden ist Haydns Cellokonzert D-Dur ein Meisterwerk auf dem Höhepunkt der Wiener Klassik.

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Kaum eine andere Sinfonie als diese ist so voll von Gegensätzen zwischen dramatischen Ausbrüchen und Episoden sphinxhafter Schönheit. Sogar das Menuett mit seiner rabiaten Konsequenz und dem lyrischen Trio ist nicht frei davon. Der letzte Satz ist keineswegs ein Kehraus, sondern die schlüssige Vollendung eines sinfonischen Prinzips.

 

Mittwoch, 18. März 2020, Stuttgart

6. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Rossini · Brahms · Dvořák
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Gioachino Rossini

Ouvertüre zu „Wilhelm Tell“

Mit auf Schillers Drama beruhendem „Guillaume Tell“ leistete der Italiener Rossini einen einzigartigen Beitrag zur französischen Oper mit einer großzügigen Anlage, brillanten Instrumentierung und einem weiten Spektrum von Themen bereits in der Ouvertüre.

Johannes Brahms

Violinkonzert D-Dur op. 77

In einer wohlentspannten Stimmung während eines Sommeraufenthalts in Pörtschach am Wörthersee komponierte Brahms sein einziges Violinkonzert. Ein Bravourstück für jeden Geiger mit höchstem technischem Anspruch bei aller symphonisch orchestraler Arbeit. Ein besonderer Akzent: Das Finale mit seinen ungarischen Rhythmen.

Antonín Dvořák

Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 („Englische“)

Nächst der Sinfonie „Aus der Neuen Welt“  die beliebteste von Dvořák. Vom Charakter her ist sie eher eine sinfonische Dichtung. Sie zeigt statt kompositorischer Strenge Freiheit für unterschiedliche Stimmungslagen in jedem Satz.