WIENER KLASSIK München

Samstag, 29. Februar 2020, München

3. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Haydn · Mozart
> weitere Infos

Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 83 g-Moll („La poule“)

Sie gehört in die mittlere Periode des vor Mozart und Beethoven berühmtesten Wiener Klassikers und bezeugt seinen Erfolg in Paris. Wieder einmal zeigt Haydn seinen Sinn für Humor, indem er mit witzigen Vorschlagnoten der Violinen und sich dazu gesellenden Oboen die Vorstellung eines gackernden Huhns hervorruft.

Joseph Haydn

Violoncellokonzert D-Dur

Es ist weniger bekannt, dass der Sinfoniker Haydn ein erstaunliches Œuvre von Solokonzerten hinterließ. Nur wenige unter ihnen ragen hervor. Mit lyrischen Elementen und außerordentlichen virtuosen Episoden ist Haydns Cellokonzert D-Dur ein Meisterwerk auf dem Höhepunkt der Wiener Klassik.

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Kaum eine andere Sinfonie als diese ist so voll von Gegensätzen zwischen dramatischen Ausbrüchen und Episoden sphinxhafter Schönheit. Sogar das Menuett mit seiner rabiaten Konsequenz und dem lyrischen Trio ist nicht frei davon. Der letzte Satz ist keineswegs ein Kehraus, sondern die schlüssige Vollendung eines sinfonischen Prinzips.

 

Mittwoch, 22. April 2020, München

4. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Bach · Mendelssohn · Bizet
> weitere Infos

Johann Sebastian Bach

Orchestersuite Nr. 1 C-Dur BWV 1066

Als Auftakt einer Serie von vier ist sie ein Kernstück der Instrumentalmusik Bachs. Sie folgt den Charakteristika der Zeit mit der Eröffnung durch eine Ouvertüre im französischen Stil und einer Folge abwechslungsreicher Tanzsätze.

Felix Mendelssohn

Violinkonzert e-Moll

Traditionelle und neuartige Elemente verbindet er in seinem einzigartigen Violinkonzert. Bei einem typisch geigerisch empfundenen Grundton, brillant und elegisch, gehen die Sätze fließend ineinander über. Das Finale ruft den Zauber von Elfen, vergleichbar der Vorstellung eines „Sommernachtstraums“ in Mendelssohns Musik hervor.

Georges Bizet

Sinfonie C-Dur

Die genialste Examensarbeit der Musikgeschichte. Sie zeigt jugendliche Vitalität in den Ecksätzen, dazwischen ein auf den späten Bizet vorausweisendes Adagio mit einer orientalisierenden Oboenmelodie und ein Scherzo voller Gegensätze.