Mittwoch, 22. April 2020, München

4. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Konzert verlegt. Der Ersatztermin wird noch bekannt gegeben.
Bach · Mendelssohn · Bizet
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Johann Sebastian Bach

Orchestersuite Nr. 1 C-Dur BWV 1066

Als Auftakt einer Serie von vier ist sie ein Kernstück der Instrumentalmusik Bachs. Sie folgt den Charakteristika der Zeit mit der Eröffnung durch eine Ouvertüre im französischen Stil und einer Folge abwechslungsreicher Tanzsätze.

Felix Mendelssohn

Violinkonzert e-Moll

Traditionelle und neuartige Elemente verbindet er in seinem einzigartigen Violinkonzert. Bei einem typisch geigerisch empfundenen Grundton, brillant und elegisch, gehen die Sätze fließend ineinander über. Das Finale ruft den Zauber von Elfen, vergleichbar der Vorstellung eines „Sommernachtstraums“ in Mendelssohns Musik hervor.

Georges Bizet

Sinfonie C-Dur

Die genialste Examensarbeit der Musikgeschichte. Sie zeigt jugendliche Vitalität in den Ecksätzen, dazwischen ein auf den späten Bizet vorausweisendes Adagio mit einer orientalisierenden Oboenmelodie und ein Scherzo voller Gegensätze.

Dienstag, 20. Oktober 2020, München

1. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Beethoven
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Ludwig van Beethoven

Ouvertüre zu „Coriolan“ op. 62

Von dem Drama „Coriolan“ eines Dichters Heinrich Joseph von Collin ist allein die Ouvertüre übrig geblieben. Sie gehört heute zum Kernbestand des Konzertrepertoires. Inhaltlich beschreibt sie wie in einer symphonischen Dichtung den verblendeten Kampf eines „Helden“ gegen seine Vaterstadt.

Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Klavier: Cunmo Yin
1. Preisträger der International Telekom Beethoven Competition Bonn

Der besondere Reiz dieses Konzertes beruht auf seiner lyrisch idyllischen Grundstimmung. Das neue ist der alleinige Einstieg des Klaviers. Im 2. Satz lassen Orpheus und Eurydike grüßen. Beethoven entwickelt eine neue Art des Dialogs zwischen Klavier und Orchester.

Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Sie erfuhr bei der Uraufführung in Wien starke Beachtung und ungeteilte Anerkennung. Der Beginn ist ein typisches „per aspera ad astra“. Reiche Bläserunterstützung im 2. Satz, eine verzwickte Rhythmik im 3. Satz und ein sprudelndes Finale sind die Besonderheiten der Symphonie, die sich zwischen der „Eroica“ und der Fünften zu behaupten weiß.

Mittwoch, 9. Dezember 2020, München

2. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Festliches Weihnachtskonzert
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Festliches Weihnachtskonzert
 
Der immer wieder begeisterte Publikumszuspruch unseres festlichen Weihnachtskonzerts ermuntert uns, auch in diesem Jahr mit Musik fortzufahren, die in ihrer Gestaltung in einer entfernteren Beziehung zu Weihnachten steht. In allen Epochen haben unsere Komponisten Wunderbares geschaffen.

Mittwoch, 20. Januar 2021, München

3. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Bach · Mozart · Haydn
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Johann Sebastian Bach

Orchestersuite Nr. 2 h-Moll BWV 1067

Sie ist ein vollendetes Beispiel höfischer „Unterhaltungsmusik“. Nach einer kunstvollen französischen Ouvertüre mit einer feierlich daherkommenden Fuge schließen sich die üblichen Tänze Rondeau, Sarabande, Bourrée, Polonaise und Menuet an. Die Suite für Streicher und 1 Flöte endet mit einer leichten Badinerie.

Wolfgang Amadeus Mozart

Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219
Violine: Natan Tishin 
In Verbindung mit Villa Musica Rheinland-Pfalz

Mozarts Violinkonzert ist vom Komponisten als Gelegenheitswerk zum eigenen Gebrauch verstanden worden. Wir sehen dieses Werk in seiner Fülle der melodischen Einfälle und technisch dankbaren Situationen anders. Kein Wunder, dass dieses Konzert zum eisernen Bestand jedes Künstlers geworden ist. Der damaligen Mode entsprechend lässt Mozart im 3. Satz auch türkische Motive aufblitzen.

Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 94 G-Dur („mit dem Paukenschlag“)

Diese Sinfonie ist sicher die Berühmteste des Meisters. Damals wie heute erwartet das Publikum den einsamen Donnerschlag des Paukers, den Haydn eigentlich dem eingeschlummerten Publikum zugedacht hatte. Die Zensur für Aufbau, musikalischen Inhalt und technische Feinheiten kann nur heißen: eins plus.

 

Mittwoch, 24. März 2021, München

4. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Haydn · Beethoven · Schubert
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Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 92 G-Dur („Oxford-Sinfonie“)

Diese Sinfonie ist die Danksagung Haydns für die Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Oxford. Dem aufmerksamen Zuhörer erschließt sich in diesem Werk eine Gründlichkeit der Ausführung, komplizierte Stimmführung und eine sorgfältige formale Ausgestaltung. Alles wirkt – wie bei Haydn zumeist – spielerisch. Hier aber wird gelehrtes Spiel zum „Ernst“

Ludwig van Beethoven

Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 (Tripelkonzert)
Klavier: Ilaria Loatelli • Violine: Ervis Gega • Violoncello: Alexander Hülshoff

Das Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester ist keineswegs ein Rückschritt zum Concerto grosso, sondern eine fortschrittliche Lesart der „Konzertanten Sinfonie“. Die Partien der Violine und des Violoncellos sind sehr anspruchsvoll, dagegen der Klavierpart, den technischen Möglichkeiten des Erzherzogs Rudolf von Österreich angepasst, etwas weniger. Dieses wunderbare Werk wird leider heute nicht so häufig gespielt, weil Stil und musikalisches Einverständnis der 3 Solisten kongruent sein müssen.

Franz Schubert

Symphonie Nr. 6 C-Dur D 589

Genannt wird sie die „kleine C-Dur“ im Unterschied zu der „großen C-Dur“, der Symphonie mit der „himmlischen Länge“. Überschwang und kapriziöse Einfälle sind das äußere Merkmal, Innerlichkeit ist auch hier Schuberts ureigene Domäne. Der letzte Satz könnte mit Rossini abgesprochen sein.