WIENER KLASSIK Bonn

Sonntag, 15. März 2020, Bonn

5. Konzert · Beginn: 18:00 Uhr · Einführung: 17:15 Uhr
Rossini · Brahms · Dvořák
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Gioachino Rossini

Ouvertüre zu „Wilhelm Tell“

Mit auf Schillers Drama beruhendem „Guillaume Tell“ leistete der Italiener Rossini einen einzigartigen Beitrag zur französischen Oper mit einer großzügigen Anlage, brillanten Instrumentierung und einem weiten Spektrum von Themen bereits in der Ouvertüre.

Johannes Brahms

Violinkonzert D-Dur op. 77

In einer wohlentspannten Stimmung während eines Sommeraufenthalts in Pörtschach am Wörthersee komponierte Brahms sein einziges Violinkonzert. Ein Bravourstück für jeden Geiger mit höchstem technischem Anspruch bei aller symphonisch orchestraler Arbeit. Ein besonderer Akzent: Das Finale mit seinen ungarischen Rhythmen.

Antonín Dvořák

Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 („Englische“)

Nächst der Sinfonie „Aus der Neuen Welt“  die beliebteste von Dvořák. Vom Charakter her ist sie eher eine sinfonische Dichtung. Sie zeigt statt kompositorischer Strenge Freiheit für unterschiedliche Stimmungslagen in jedem Satz.

Sonntag, 5. April 2020, Bonn

6. Konzert · Beginn: 18:00 Uhr · Einführung: 17:15 Uhr
Bach · Mendelssohn · Bizet
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Johann Sebastian Bach

Orchestersuite Nr. 1 C-Dur BWV 1066

Als Auftakt einer Serie von vier ist sie ein Kernstück der Instrumentalmusik Bachs. Sie folgt den Charakteristika der Zeit mit der Eröffnung durch eine Ouvertüre im französischen Stil und einer Folge abwechslungsreicher Tanzsätze.

Felix Mendelssohn

Violinkonzert e-Moll

Traditionelle und neuartige Elemente verbindet er in seinem einzigartigen Violinkonzert. Bei einem typisch geigerisch empfundenen Grundton, brillant und elegisch, gehen die Sätze fließend ineinander über. Das Finale ruft den Zauber von Elfen, vergleichbar der Vorstellung eines „Sommernachtstraums“ in Mendelssohns Musik hervor.

Georges Bizet

Sinfonie C-Dur

Die genialste Examensarbeit der Musikgeschichte. Sie zeigt jugendliche Vitalität in den Ecksätzen, dazwischen ein auf den späten Bizet vorausweisendes Adagio mit einer orientalisierenden Oboenmelodie und ein Scherzo voller Gegensätze.