WIENER KLASSIK Hamburg

Sonntag, 24. März 2019, Hamburg

6. Konzert · Beginn: 11:00 Uhr · Einführung: 10:15 Uhr
Donizetti · Schumann · Mendelssohn
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Gaetano Donizetti

Ouvertüre zu „Don Pasquale“

Eine ausgezeichnete Ouvertüre schmückt die Spieloper „Don Pasquale“. Einfallsreich und wirkungsvoll ist die Präsenz vieler Motive und Themen in buntem Neben- und Nacheinander.

Robert Schumann

Violinkonzert d-Moll

Sein Violinkonzert gehört zum festen Repertoire eines jeden Künstlers. Die edle Anmut und Melodienseligkeit geben besonders dem 2. Satz eine romantische Verträumtheit. Virtuosität ist hier Mittel zum Zweck.

Felix Mendelssohn

Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 („Italienische“)

Seine 4. Symphonie ist das Produkt einer Italienreise, verzichtet aber auf allzu folkloristische Stimmungsbilder. Berühmt ist der balladeske 2. Satz. Der 3. Satz mit seiner anmutigen Tanzweise verströmt und verliert sich. Das Presto entwickelt sich bald zu stürmischem Trubel und macht der Namensgebung „Italienische“ alle Ehre.

Sonntag, 28. April 2019, Hamburg

7. Konzert · Beginn: 11:00 Uhr · Einführung: 10:15 Uhr
Telemann · Crusell · Rossini · Mozart
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Georg Philipp Telemann

Orchestersuite G-Dur TWV 55:G 2 („La Bizarre“)

Der „Vielschreiber“ und dennoch geniale Komponist lässt an „La Bizarre“ keinen kompositorischen Trick aus. Es macht Spaß, ihm zuzuhören, Schadenfreude eingeschlossen.

Bernhard Henrik Crusell (1775-1838)

Klarinettenkonzert Nr. 3 B-Dur op. 11
Klarinette: Alexander Hildebrand

Wenig bekannt, aber im Konzertsaal stark im Kommen sind die Klarinettenkonzerte des finnischen Komponisten Crusell. Er verbrachte sein Leben überwiegend in Stockholm. Zwischen den Meilensteinen Mozart und Carl Maria von Weber ist Crusells Opus 11 ein Juwel an Virtuosität und Kantabilität.

Gioachino Rossini

Ouvertüre zu „Die seidene Leiter“ (La Scala di Seta)

Die Ouvertüre erfüllt den Anspruch der Virtuosität ganz und gar. Sie ist eine Herausforderung eines jeden Oboisten und kündigt in einem tempogeladenen Einstieg die verteufelte „Scala“ an. Darüber hinaus hat das Werk alle Vorzüge eines Meisters im Schreiben von Ouvertüren.

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 33 B-Dur KV 319

Entgegen aller Regel gab Mozart diese Sinfonie ohne das gewöhnliche Menuett heraus. Auch sonst hat dieses Meisterwerk ein doppeltes Gesicht: ohne Flöten, Trompeten und Pauke, aber mit Zitaten, die er z. B. nochmals in der „Jupiter-Sinfonie“ verwendet, ist sie formal ein Unikum. Übrigens komponierte Mozart das vom Publikum erwartete Menuett gehorsam später nach.