WIENER KLASSIK Berlin

Freitag, 4. Oktober 2019, Berlin

1. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Beethoven
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Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73
Klavier: Togrul Hüseynli

Die Königin unter Beethovens Klavierkonzerten. Mit Bravour bricht gleich nach der Orchestereröffnung das Soloinstrument mit einer virtuosen Kadenz hervor. In der Geschichte der Gattung zeigt das Werk mit der meisterhaften Verknüpfung von Klavier und Orchester die fortschrittliche Entwicklung vom virtuosen zum symphonischen Konzert.

Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 („Eroica“)

Ein absoluter Höhepunkt. Wer kennt es nicht, das Eroica-Thema, das Beethoven schon früh in einem Kontretanz verwendet hatte? In perfekter symphonischer Ausarbeitung auf den Grundlagen Bachscher Polyphonie erstrahlt es hier im vollen Tutti im Finale.

Montag, 25. November 2019, Berlin

2. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Händel · Mozart · Schubert
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Georg Friedrich Händel

Concerto grosso C-Dur aus dem “Alexanderfest”

In einer vom Vater und Gönner verordneten Italienreise sollte der junge Komponist die italienische Art, Melodien zu erfinden, erlernen. Auf diese Weise kam Händel auf das interessante Experiment des Concerto grosso, neben der artifiziellen Kunstbauweise Melodisches dazu zu erfinden.

Wolfgang Amadeus Mozart

Klavierkonzert Nr. 25 C-Dur KV 503
Klavier: Darya Dadykina

In der stolzen Reihe der Mozartschen Klavierkonzerte gehört es zu den letzten Werken seiner Glanzzeit als Klaviervirtuose. Es zeigt zumal im 1. Satz Mozarts Reife in der Ausschöpfung eines vollendeten Tonartenspektrums, symphonische Dimensionen in der Einfügung des Soloinstruments in das Orchester im 2. Satz und klassische-virtuose Spielfreude in einem Rondo-Kehraus. 

Franz Schubert

Symphonie Nr. 2 B-Dur D 125

Der Konviktschüler und im Domchor aktive Schubert komponierte bereits mit 16 Jahren seine 1. Symphonie, wenig später bereits seine 2. Die Reife der Erfindung, die technische Partiturbehandlung für ein großes Orchester und die Sicherheit für Instrumenteneinsatz sind rätselhaft. Alle Elemente des klassischen Impetus sind vorhanden,  aber auch schwärmerisch wienerische Momente zumal im zweiten Satz.

Mittwoch, 11. Dezember 2019, Berlin

3. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Festliches Weihnachtskonzert
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Festliches Weihnachtskonzert
Sopran: Justyna Samborska
Trompete: Casey Reeve
Giuseppe Sammartini - Concerto grosso g-Moll op. 5 Nr. 6 (Weihnachtskonzert)

Wolfgang Amadeus Mozart - Exsultate, jubilate KV 165

Camille Saint-Saëns - Prélude aus dem Oratorio de Noël

Pietro Mascagni - Ave Maria (adaptiert für Sopran und Orchester nach dem Intermezzo sinfonico aus Cavalleria rusticana)

Georg Friedrich Händel - Pifa aus dem Oratorium Messias HWV 56

Georg Friedrich Händel – Suite D-Dur für Trompete und Streicher HWV 341

----- Pause -----

Martin Kahle - Arie „Schlaf im Schutz meiner Schwingen“ aus dem Oratorium zur Weihnacht

Gustav Mahler – Adagietto aus der Symphonie Nr. 5

Charles Gounod - O Divine Redeemer

Max Reger - Mariä Wiegenlied

Donnerstag, 13. Februar 2020, Berlin

4. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Haydn · Mozart
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Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 83 g-Moll („La poule“)

Sie gehört in die mittlere Periode des vor Mozart und Beethoven berühmtesten Wiener Klassikers und bezeugt seinen Erfolg in Paris. Wieder einmal zeigt Haydn seinen Sinn für Humor, indem er mit witzigen Vorschlagnoten der Violinen und sich dazu gesellenden Oboen die Vorstellung eines gackernden Huhns hervorruft.

Joseph Haydn

Violoncellokonzert D-Dur

Es ist weniger bekannt, dass der Sinfoniker Haydn ein erstaunliches Œuvre von Solokonzerten hinterließ. Nur wenige unter ihnen ragen hervor. Mit lyrischen Elementen und außerordentlichen virtuosen Episoden ist Haydns Cellokonzert D-Dur ein Meisterwerk auf dem Höhepunkt der Wiener Klassik.

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Kaum eine andere Sinfonie als diese ist so voll von Gegensätzen zwischen dramatischen Ausbrüchen und Episoden sphinxhafter Schönheit. Sogar das Menuett mit seiner rabiaten Konsequenz und dem lyrischen Trio ist nicht frei davon. Der letzte Satz ist keineswegs ein Kehraus, sondern die schlüssige Vollendung eines sinfonischen Prinzips.

 

Mittwoch, 25. März 2020, Berlin

5. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Rossini · Brahms · Dvořák
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Gioachino Rossini

Ouvertüre zu „Wilhelm Tell“

Mit auf Schillers Drama beruhendem „Guillaume Tell“ leistete der Italiener Rossini einen einzigartigen Beitrag zur französischen Oper mit einer großzügigen Anlage, brillanten Instrumentierung und einem weiten Spektrum von Themen bereits in der Ouvertüre.

Johannes Brahms

Violinkonzert D-Dur op. 77

In einer wohlentspannten Stimmung während eines Sommeraufenthalts in Pörtschach am Wörthersee komponierte Brahms sein einziges Violinkonzert. Ein Bravourstück für jeden Geiger mit höchstem technischem Anspruch bei aller symphonisch orchestraler Arbeit. Ein besonderer Akzent: Das Finale mit seinen ungarischen Rhythmen.

Antonín Dvořák

Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 („Englische“)

Nächst der Sinfonie „Aus der Neuen Welt“  die beliebteste von Dvořák. Vom Charakter her ist sie eher eine sinfonische Dichtung. Sie zeigt statt kompositorischer Strenge Freiheit für unterschiedliche Stimmungslagen in jedem Satz.