WIENER KLASSIK Karlsruhe

Dienstag, 17. Oktober 2017, Karlsruhe

1. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Brahms · Beethoven
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Johannes Brahms

Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15
Klavier: Ekaterina Litvintseva

Brahms spürte, wie er selbst zugab, bei dem Gedanken eine Sinfonie zu komponieren, den „Riesen Beethoven hinter sich marschieren“. Sein erster Versuch, der großartiges sinfonisches Material zeigte, schenkte uns ein Konzert von nie gehörter Symbiose von Klavier und dem sinfonisch auftrumpfenden Orchester. Berühmt wurde sofort der 2. Satz, als ausdrucksreiches Stimmungsbild angelegt, gefolgt von einem schwungvollen Finale.

Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 („Pastorale“)

Beethoven war ein kompromissloser Verfechter der „absoluten Musik“. In seiner beim Publikum hochgelobten 6. Sinfonie, der „Pastorale“, wurde er zum ersten Mal seiner Maxime untreu. Mit seinen Satzüberschriften leitet er den Hörer in die Landpartie, an die lauschige Stelle eines Bachufers, lässt die Paare tanzen, vor dem Gewitter fliehen und mit einem Hirtengesang den Ausflug beenden.

Mittwoch, 22. November 2017, Karlsruhe

2. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Händel · Mozart · Ravel · Dvorák
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Georg Friedrich Händel

Concerto grosso G-Dur op. 6 Nr. 1

Händels Concerti grossi sind ein bunter Strauß von musikantischen Ideen, also kein Problem beim Aussuchen. In seinen Jahren, die er in Italien verbrachte, lernte er Melodien aufzunehmen, während in Deutschland die Meister des Barock Themen noch polyphon mit großer Kunstfertigkeit verarbeiteten.

Wolfgang Amadeus Mozart

Klavierkonzert Nr. 17 G-Dur KV 453
Klavier: Julia Kociuban (Preisträgerin des Internationalen Mozartwettbewerb der Universität Mozarteum, Salzburg)

Die unsterblichen Klavierkonzerte gehören zum Schönsten, was uns Mozart geschenkt hat. Er schrieb die meisten zum Eigengebrauch bei seinen „Akademien“. Sein größter Verdienst in der Entwicklung der Gattung Klavierkonzert ist ein deutliches Hervorheben des virtuosen Klavierparts neben einer nicht nur dienenden Mitwirkung des Orchesters. Das Konzert G-Dur hat eine Sonderstellung wegen seines überquellenden Melodienreichtums.

Maurice Ravel

Aus den Valses nobles et sentimentales

Eine neue Farbe in unsere Programme sollen Werke bringen wie z. B. die Valses nobles et sentimentales mit ihren Klangreizen und der zerbrechlichen Akkordik. Schwebende rhythmische Abläufe der ausgesuchten Stücke verzaubern.

Antonín Dvorák

Böhmische Suite op. 39

Dieses Werk konnte nur ein Musikant wie Dvorˇák schreiben. In den 4 kurzen Sätzen schlägt er den Bogen von künstlerischem Anspruch über Ausdruckstiefe, Klangseligkeit und Schwermut zu deftiger Folklore.

Donnerstag, 14. Dezember 2017, Karlsruhe

3. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Festliches Weihnachtskonzert
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Festliches Weihnachtskonzert

Trompete: Markus Czieharz

Immer noch beeindruckt von der großen Akzeptanz unseres letzten weihnachtlichen Konzertes bei unserem Publikum, wollen wir auch dieses gestalten. Wir wollen nicht nur laut sein, wir möchten unser Publikum mit Werken erreichen, die zum Begriff „Weihnacht“ gehören. Unsere Komponisten aller Stilrichtungen haben Wunderbares geschaffen. Es braucht seine Zeit, ein Programm endgültig zusammenzustellen. In der Auswahl stehen Tommaso Albinoni, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré, Claude Debussy, Max Reger, etc.

Mittwoch, 17. Januar 2018, Karlsruhe

4. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Rossini · Grieg · Mozart
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Gioachino Rossini

Ouvertüre zu „Der Barbier von Sevilla“

Braucht man gute Laune: Rossini hören! Seine Ouvertüre zum „Barbier“ hat Witz, Orchestervirtuosität und Melodien zum Mitpfeifen.

Edvard Grieg

Klavierkonzert a-Moll op. 16
Klavier: Tamari Okroashvili

Das Klavierkonzert von Grieg hat 3 wunderbare Sätze. Der 1. zeigt kraftstrotzende Momente und Gesanglichkeit im 2. Thema, verarbeitet alles miteinander und zeigt als Jugendwerk schon großes formales Können. Ins „Reich der Träume“ versetzt, erfährt der Zuhörer wunderbare Melodien und schwärmerische Streicherepisoden. Sehr nordisch geprägt ist der 3. Satz, der in der Mitte ein Juwel lyrischer Innigkeit bereithält.

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 („Jupiter-Sinfonie“) 

Im sinfonischen Schaffen Mozarts ist sie in den melodischen Einfällen der ersten 3 Sätze voller Schönheit. Der 4. Satz ist ein Meisterwerk kompositorischen Könnens hinsichtlich Polyphonie und Satztechnik.

 

Dienstag, 6. März 2018, Karlsruhe

5. Konzert · Beginn: 20:00 Uhr · Einführung: 19:15 Uhr
Mendelssohn · Beethoven · Reger
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Felix Mendelssohn

Ouvertüre zum „Märchen von der schönen Melusine“

Mendelssohns Streben ist das Verdeutlichen eines momentanen „romantischen“ Erlebnisses. Seine Ouvertüren haben Namen, die den Hörer leiten und lenken. Seine „Hebriden“ sind das beste Beispiel. Das „Märchen von der schönen Melusine“ ist ein traumhaft schönes Stück illustrierender Musik. Hier zeigt Mendelssohn seine Erfahrung mit den Mitteln eines romantischen Orchesters.Die düstere Einleitung zeichnet die Qual der Unterdrückung der Niederlande durch Alba. Wilder Aufruhr führt zum Sieg. Das Schluss-Allegro feiert die gewonnene Freiheit.

Ludwig van Beethoven

Violinkonzert D-Dur op. 61
Violine: Ziyu He (Preisträger des Internationalen Mozartwettbewerb der Universität Mozarteum, Salzburg)

Beethovens Violinkonzert ist bei fast allen Musikern ein nie zu bezwingender Berg. Es bietet nicht die Virtuosität eines Paganini, Lalo oder Tschaikowsky. Von den gefürchteten gebrochenen Oktaven des Anfangs an sind die Läufe von einer absoluten und auch vom musikalischen Laien durchaus zu beurteilenden Klarheit. Musikalische Fehler sind wie Regelverstöße. Die Intonation muss makellos sein. Ein hervorragendes Instrument ist Grundvoraussetzung. Dieses Konzert ist nichts für Angsthasen.

Max Reger

Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132

Bewahren der Tradition und Wegbereitung des Neuen ist Regers Devise, hier in einer Reminiszenz an Mozarts A-Dur-Klaviersonate. Die Fuge gilt seit jeher als Zeichen hoher Kunst.